Immer noch interessiert, von gutem Appetit und neugierig wie eh und je: Oft ist es für den Menschen schwierig zu merken, wann sich bei der Katze das Alter bemerkbar macht. Hier einige Tipps, wie Sie den Lebensabend Ihrer Mieze schön gestalten können.

Katzen altern im Vergleich zu den Menschen erst sehr spät, normalerweise erst etwa im letzten Zehntel ihres Lebens – und oft für den Menschen erst unbemerkt, da sie meistens bis ins hohe Altern ihren guten Appetit behalten. Beim Springen, Klettern und bei der Fellpflege sind die ersten Anzeichen zuerst zu erkennen: die Katze bewegt sich langsamer, kann nicht mehr so hoch springen, da ihre Gelenke etwas steifer werden. Sie können Ihrer Katze helfen, indem Sie hoch gelegene Lieblingsplätze einfacher begehbar machen, z.B. weniger hoch oder mit einem Laufsteg versehen.

Nach wie vor ist die Fellpflege für die Katze von grösster Wichtigkeit: Durch das Putzen mit der rauhen Zunge wird ihr Fell "gestriegelt" und mit dem wichtigen Eigenduft versehen, der z.B. aus Drüsen an den Wangen und Flanken stammt. Es kann aber sein, dass die Biegsamkeit ihres Nackens nachlässt und sie so nicht mehr alle Körperstellen gleich gut erreichen kann. Das Striegeln können Sie ihr nun ab sofort etwas erleichtern, indem Sie ihr ein- oder mehrmals wöchentlich, je nach Rasse und Fellbeschaffenheit, das Fell bürsten, damit ihr Fell nicht struppig wird. Ist Ihre Katze nicht gewohnt, dass Sie ihr Fell pflegen, braucht es sicherlich etwas Geduld für die Angewöhnung. Aber vielleicht mag Ihre Diva den neuen Service schon bald einmal!

Respektieren Sie die Gewohnheiten Ihres kleinen Mitbewohners: Die tägliche Routine wird auch für alternde Katzen immer zentraler! So ist es fragwürdig, einem alten Tier einen jungen Wildfang zuzumuten. Eine junge Katze stört dann meist den gewohnten Ablauf und sorgt oft für zuviel Trubel und Abenteuer. Ist es Ihre Katze gewohnt, draussen auf Feld- und Jagdzüge zu gehen, halten Sie öfters ein Auge auf sie: Es kann sein, dass sie sich in Revierkämpfen nun zuviel zumutet, nehmen doch Charakter und Selbstbewusstsein mit dem Altern nicht auch automatisch ab!

Auf einen Blick

Gemächlichkeit kommt jetzt vor Sportlichkeit

Hoch gelegene Lieblingsplätze altersgerecht machen z.B. durch einen Laufsteg

Bei Fellpflege unterstützen

Tagesablauf und Routinen einhalten und nicht stören

WENN SICH DAS ÄLTERWERDEN ZEIGT

Manchmal ist es nicht besonders augenfällig, aber auch Ihre Schmusekatze wird einmal älter – und damit auch etwas gemächlicher. Zeit also, sich nochmals neu kennen zu lernen und aufeinander einzustellen.

Die physiologischen Abläufe ändern sich bei älteren Katzen. Das widerspiegelt sich natürlich auch in ihrem Verhalten. Sie brauchen jetzt eventuell etwas weniger Bewegung und Action, dafür vielleicht etwas mehr Zuwendung, Wärme und Ruhe. Oder auch einmal ein Kistchen mehr in der Nähe, um sich zu erleichtern. Beobachten ist also einmal mehr wichtig, damit Sie und Ihre Katze weiterhin ein gutes Team bleiben und Ihr Tiger seinen wohlverdienten Lebensabend bei Ihnen geniessen kann.

Alles etwas ruhiger angehen

Auf veränderte Bedürfnisse der Katze eingehen

Für etwas mehr Komfort und Wärme sorgen, zusätzliches Kistchen aufstellen etc.